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{ Archiv nach Kategorie } Texteinsatz

Praktische Anwendung der Texte

Wohlordnung

Wie erklärt sich die Wohlordnung? Warum ordnet der Texteinsatz die Realität zum Guten? Dass die textmäßige Steuerung Ordnung bewirkt, ist kein Wunder, sondern eine Tautologie, denn geordnet nennt man die Sachlage, die sich mit einer einfachen Regel beschreiben lässt. Die Gestaltung der Wirklichkeit so, dass sie einem (kleinen) Text entspricht, bewirk also per definitionem Ordnung. [...]

Text und Wohlordnung

Wohlordnung könnte man die Wirkung des Textes auf die Realität nennen. Jegliche Tätigkeit lässt sich verbessern, indem man sie textgesteuert durchführt und den unterliegenden Text strukturell verbessert. Dadurch wird das Ergebnis der Tätigkeit wohlgeordnet: gut strukturiert und daher effizienter, kontrollierbarer, kombinierbarer. Das Wundersame hier ist: Das Textdesign, allein durch Verarbeitung des Textes aus textinneren Überlegungen [...]

Textdesign

Die Textarbeit, die darauf zielt, den Text strukturell zu verbessern, könnte man Textdesign nennen. Ausgehend von einem bestehenden, mit der Zeit verwachsenen Text, oder aber von einem in Planung befindlichen, zu bauenden Text, besteht die strukturelle Textarbeit darin, die Unordnung im Text zu verringern und zu wenigen und enger verflochtenen Texteinheiten zu kommen. DIe Periferie [...]

Wortwolken

Eine Neuerung in der Textdarstellung, die wir dem World Wide Web zu verdanken haben, ist die Tag- oder Wortwolke, die populäre Webseiten des sogenannten sozialen Bookmarkings in Umlauf gesetzt haben. Hier ein Beispiel aus flickr zitiert nach Müller-Prove:

Bisher kannte man einerseits die Listen und andererseits die Schaubilder. Eine Wortwolke ist eine einfache und anschauliche Listendarstellung, [...]

Der C# Faulheit

Die Programmiersprache C# zeichnet sich aus durch eine gewisse sprachliche Trägheit. Man beschränkt sich auf das Schema Klasse/Feld/Methode und vermeidet, neue sprachliche Konstrukte einzuführen. So gibt es beispielsweise keine Syntax zum dynamischen Aufruf von Klassenmethoden und der Programmierer muss sich über die Reflektionsklassen das entsprechende Methodenobjekt holen und dessen Methode Invoke() aufrufen:
MethodInfo mi = K.GetType().GetMethod(“tue_es”);
mi.Invoke(K, [...]

Textdarstellung, Vergangenheit und Zukunft

INROEMISCHERZEITGABESNUR
GROSSBUCHSTABENUNDDIE
WOERTERWURDENNICHT
GRAPHISCHGETRENNT
Das kann man nur mühevoll lesen, und so begann man in den Schulen, als Vorbereitung zur Lektüre die Worttrennung und Zeichensetzung vorzunehmen. Nach und nach kam man zur graphischen Textdarstellung, über die wir nun seit Jahrhunderten schon verfügen. Weiter in dieser Richtung scheinen wir aber nicht machen zu wollen, denn die mittelalterlichen Schriften zeigen in [...]

Verlust der Verständlichkeit: Überschriften

Aufschlussreich ist, die Entwicklung der Textgliederung in den Sach- und Ideenbüchern der letzten Jahrhunderten zu beobachten. Während die Textstrukturen stehen geblieben sind — denn seit jeher strukturiert man Bücher mittels einer Hierarchie von Überschriften — zeigen die Überschriften eine deutliche Neigung dazu, kürzer und symbolischer zu werden. So sind die Titel der Bücher in der Aufklärung häufig [...]

Arbeit mit Texten

Egal in welchem Bereich man mit Texten arbeitet, gibt es bestimmte grundlegende Operationen, die man immer wieder einsetzt. So kommen in den Texten bestimmte lexikalische Texteinheiten vor: Wörter, denen innerhalb des Textes eine mehr oder minder feste Bedeutung zukommt. Immer nützlich sind da für die Auswertung zwei Ansichten: eine, die Auskunft über die wesentlichen Merkmalen [...]

Die Textflussebenen

Wir möchten einen Schritt weiter auf der Suche nach der allgemeinen Textstruktur gehen, indem wir den Begriff der Textflussebene einführen.
Nahe liegend ist die Unterscheidung in einem Text zwischen den Überschriften und der fließenden Rede. Man könnte da von der Textgliederung bzw. dem Textfluss sprechen.
Nicht nur die Gliederung, sondern auch der Textfluss kann eine hierarchische Ordnung [...]

Digitale Textverarbeitung

Die Zahl der elektronischen Textausgaben nimmt allmählich zu, im Internet sowohl als auf CD-ROM, es scheint jedoch alles ausschließlich in eine Richtung zu laufen, die die Möglichkeiten der digitalen Textverarbeitung bei Weitem nicht erschöpft.
Faksimile
Eine bildliche Wiedergabe der einzelnen Seiten einer alten Textausgabe ist gewiss historisch wertvoll, doch dies kann man kaum eine elektronische Textausgabe nennen, [...]

Universale Textstelle

Versuchen wir einmal, eine Methode zur Angabe von Textstellen zu definieren, die eine Stelle innerhalb eines Textes eindeutig bestimmt unabhängig von Medium (Buch, WWW, etc.), von der Größe der Seiten und der Schriftart, usw.
Textstück
Ein Textstück ist eine Reihe von unmittelbar aufeinanderfolgenden Absätzen. Es besteht nur aus Absätzen, hat keine Struktur und keine Überschriften.
Ein Text wird [...]

Seitenangabe bei Zitaten

Bei Zitaten die Ortsangabe als Ausgabe und Seitenzahl anzugeben, so einfach und verbreitet es auch sein mag, ist eigentlich unwissenschaftlich. Um welche Fassung des Textes es sich handelt, ist natürlich relevant, aber Eigenschaften wie Verlag, Jahr oder Stadt der Veröffentlichung bleiben der Sache äußerlich.
Die Seitenzahl ist auch eine Äußerlichkeit und sie schwankt bekanntlich unter verschiedenen [...]