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Die Bestimmung des Menschen

Nicht bloßes Wissen, sondern nach deinem Wissen Tun ist deine Bestimmung: so ertönt es laut im Innersten meiner Seele, so bald ich nur einen Augenblick mich sammle und auf mich selbst merke. Nicht zum müßigen Beschauen und Betrachten deiner selbst, oder zum Brüten über andächtigen Empfindungen, — nein, zum Handeln bist du da; dein Handeln und allein dein Handeln bestimmt deinen Wert.

Johann Gottlieb Fichte: Die Bestimmung des Menschen (=Universal-Bibliothek Nr. 1201), Philipp Reclam jun., Stuttgart, 1962, S. 106

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