Unter den metaphysischen Schriften des 17. und 18. Jahrhunderts gibt es welche, die durchweg belehrend sind, die sich wichtige Fragen stellen und interessante Antworten liefern. Landet man nach deren Lektüre wieder in die Gegenwart, so erstaunt man, wie kopflos wir heute herumlaufen und welcher Mangel an Gründlichkeit uns auszeichnet. Die gegenwärtige Scheu vor der Metapyhsik hat nicht zur Folge, dass wir frei von Metaphysik leben, sondern ganz im Gegenteil bindet uns das an die Scholle einer grottenschlechten Metaphysik. Denn ohne Metaphysik zu leben, kann der Mensch nicht. Er kann sie nur pflegen und ausreifen lassen oder aber — wie in unserem Jahrhundert — schwächen und verkommen lassen.
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