Aus: Benjamin Lee Whorf: Sprache - Denken - Wirklichkeit.Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg, 2003, S. 31:
Wir alle wissen heute, wie machtvoll und bedeutend die von Physik, Chemie und Biologie erforschten Kräfte sind. Die Menschen wissen aber im allgemeinen noch nicht, daß die Kräfte, die die Linguistik erforscht, ebenfalls mächtig und bedeutungsvoll sind, daß ihre Prinzipien jede Art von Übereinkommen und Verständnis zwischen menschlichen Wesen beherrschen und daß die Linguistik früher oder später in die Rolle eines Richters geraten wird, dem die anderen Wissenschaften ihre Resultate vorlegen, damit er untersuche, was sie bedeuten. Wenn diese Zeit kommt, dann wird es große, gutausgerüstete Laboratorien der Linguistik geben, wie es sie heute schon für die anderen exakten Wissenschaften gibt.
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