This is going to be something different from what I usually do. I’m tired of talking about computers and computer media, I’m so tired.
Mit diesen Sätzen eröffnet ein überhaupt nicht müde wirkender Ted Nelson die 90-Minutige Vorlesung anlässlich seines 70. Geburtstages. Und in der Tat entwickelt er hier nicht direkt Punkte aus seiner Informatikkritik, obwohl er sich über das “abominable cut & paste” aus dem Xerox Park kurz aufregt, sondern behandelt verschiedene Themen vom Ursprung der finno-ugrischen Sprachfamilie, der griechischen Schrift und des Indoeuropäischen bis in die Geologie der Erde, und trägt Vorschläge wie ein AIDS-Test oder ein neuartiges Hochschulmodel vor — Das gegenwärtige Bildungssystem fasst er mit dem Satz “Students are prisoners” zusammen, unter Leitsätze wie “Studying like Shopping” oder “Instead of a curriculum a cafeterium” plädiert er für ein Studium, das durch die Interessen des jeweiligen Studenten gestaltet wird:
The perfect curriculum is no curriculum. Meaning: An explorable whole in which each person can find the parts he or she likes, learning it in any order.
Ted Nelson: “Intertwingularity. When Ideas Collide”
Vorlesung an der University of Southampton, Mai 2007
Siehe auch:
Ted Nelson: ‘A very general lecture’
Vorlesung beim Oxford Internet Institute am 17.03.08
Siehe auch: Ted Nelson und die festen Strukturen.
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