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Wortwolken

Eine Neuerung in der Textdarstellung, die wir dem World Wide Web zu verdanken haben, ist die Tag- oder Wortwolke, die populäre Webseiten des sogenannten sozialen Bookmarkings in Umlauf gesetzt haben. Hier ein Beispiel aus flickr zitiert nach Müller-Prove:

Bisher kannte man einerseits die Listen und andererseits die Schaubilder. Eine Wortwolke ist eine einfache und anschauliche Listendarstellung, die jedem Element eine Gewichtung vergibt. Die herkömmlichen Tagwolken sind alphabetisch sortierten Listen von Stichworten. Man könnte es aber verallgemeinern und Wortwolken von allerlei Wörtern machen, zum Beispiel von Sinn-tragenden Wörtern eines beliebigen Buches (ob in der Belletristik, der Wissenschaft und Technik oder dem Journalismus), was dem Leser einen aussagekräftigen ersten Eindruck verschaffen würde. Auch müsste man sich nicht auf der linealen Struktur und der alphabetischen Reihenfolge beschränken, sondern könnte man alle Möglichkeiten der zweidimensionalen Darstellung und der Typographie ausschöpfen, um neben der bloßen Häufigkeit der Worte auch andere Informationen zu veranschaulichen.

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