Alle bisherigen Modellierungs- wie Programmiersprachen leiden unter demselben mangelhaften Verständnis dessen, was überhaupt eine Sprache ist, und erhalten dadurch seine endgültigen Grenzen. Ein gewaltiger Schritt nach Vorne wird man dann machen, wenn man eine Programmiersprache entwickelt, in der nicht der Inhalt (die maschinelle Übersetzung, die Implementierung), sondern der Text (die Beschreibung, die Spezifikation) im Vordergrund steht. Die heutige, verkehrte Auffassung ist: Wenn man spricht, besagt man etwas. Die richtige Auffassung hingegen ist: Wenn man spricht, bringt man einen Text hervor.
Siehe auch: Die nächste Softwarelandschaft.
Kommentar hinterlassen